BASAK CONSULTING · Mitarbeiterkosten-Rechner
Ihre Zahlen bleiben in Ihrem Browser · Werte Stand 10/2026
Für Arbeitgeber

Was kostet ein Mitarbeiter wirklich?

Das Bruttogehalt ist nur der Anfang: Arbeitgeberanteile, Umlagen, Berufsgenossenschaft, Urlaub und Krankheit kommen dazu. Tragen Sie links das Gehalt ein und sehen Sie die echten Kosten – pro Jahr und pro produktiver Stunde.

Kosten pro Jahr
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Gesamtkosten
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Bruttolohn
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Alles hier sind Schätzungen. Die gesetzlichen Beitragssätze 2026 sind hinterlegt; Umlagen und Berufsgenossenschaft sind Durchschnittswerte. Die genaue Abrechnung macht Ihr Lohnbüro.

Die Stelle

gerechnet für typische Beschäftigte; Sonderfälle wie Auszubildende, Werkstudierende oder Rentner sind nicht abgebildet
€/Monat
Der Rechner geht von einer 5-Tage-Woche aus.
€/Jahr
Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Prämien
für gesetzliche Feiertage und den Pflegebeitrag in Sachsen

Ausfallzeiten

gesetzlich mindestens 20 Tage bei einer 5-Tage-Woche
Beschäftigte fehlten 2025 im Schnitt 19,5 Kalendertage (DAK), rund 14 Arbeitstage. Der Lohn läuft bis zu 6 Wochen weiter.
Zeit, die direkt Umsatz bringt – ohne Rüstzeiten, Fahrten, Besprechungen, Einarbeitung.

Zusätzliche Kosten

€/Monat
Betriebliche Altersvorsorge (Arbeitgeberanteil), Jobticket, Dienstwagen, Essenszuschuss …
€/Monat
Werkzeug, Arbeitskleidung, Software-Lizenzen, Telefon, anteilige Raumkosten
Durchschnittssätze anpassen (optional)
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nur bei bis zu 30 Beschäftigten
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wird von der Branche vorbelegt
So rechnet der Rechner
  • Arbeitgeberanteile 2026: Rentenversicherung 9,3 %, Arbeitslosenversicherung 1,3 %, Krankenversicherung 7,3 % plus die Hälfte des Zusatzbeitrags, Pflegeversicherung 1,8 % (Sachsen 1,3 %), jeweils bis zu den Beitragsbemessungsgrenzen (5.812,50 € bzw. 8.450 € im Monat). Umlagen U1, U2 und Insolvenzgeldumlage (0,15 %) bis zur Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung. U1 zahlen nur Betriebe mit bis zu 30 Beschäftigten.
  • Übergangsbereich (Midijob, 603,01–2.000 €): Arbeitgeberanteil nach der gesetzlichen Formel mit Faktor F = 0,6619, berechnet auf das durchschnittliche Monatsentgelt.
  • Minijob: Pauschalabgaben 31,17 % (Krankenversicherung 13 %, Rentenversicherung 15 %, Pauschsteuer 2 %, Umlagen 0,8 % + 0,22 %, Insolvenzgeldumlage 0,15 %) plus Berufsgenossenschaft. Bei privat krankenversicherten Minijobbern entfallen die 13 % Krankenversicherung; die Pauschsteuer kann auch durch Lohnsteuer nach Steuerklasse ersetzt werden.
  • Zuschlag für Kinderlose und Abschläge für Kinder in der Pflegeversicherung trägt allein der Arbeitnehmer; sie ändern die Arbeitgeberkosten nicht.
  • Sätze der Berufsgenossenschaft sind Branchen-Beispielwerte. Der tatsächliche Beitrag hängt von Ihrer Berufsgenossenschaft und Gefahrklasse ab.
  • Arbeitstage: Wochentage der nächsten 12 Monate abzüglich der gesetzlichen Feiertage Ihres Bundeslands, Urlaub und Krankheit. Lohn wird für alle Tage gezahlt, gearbeitet nur an den Anwesenheitstagen.
Wo das Geld hingeht

So setzen sich die Kosten zusammen

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Wo die Zeit bleibt

Bezahlte Stunden und Stunden, die Umsatz bringen

Kosten pro produktiver Stunde
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Pro bezahlter Stunde–
Pro Anwesenheitsstunde–

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basak@basak-consulting.de
Ratgeber

Mitarbeiterkosten berechnen: Was ein Arbeitsplatz wirklich kostet

Wer einstellt, denkt zuerst an das Bruttogehalt. Tatsächlich kostet ein sozialversicherungspflichtiger Mitarbeiter meist das 1,25- bis 1,4-Fache seines Bruttos – und weil Urlaub, Feiertage und Krankheit bezahlt werden, ist jede tatsächlich gearbeitete Stunde noch einmal deutlich teurer.

Was zum Bruttogehalt hinzukommt

Warum die produktive Stunde zählt

Ein Vollzeitmitarbeiter wird für rund 2.080 Stunden im Jahr bezahlt. Nach Urlaub, Feiertagen und Krankheit bleiben oft nur 1.600 bis 1.700 Anwesenheitsstunden – und davon ist nicht jede Stunde produktiv. Für die Kalkulation Ihrer Preise ist deshalb die Kosten pro produktiver Stunde die wichtige Zahl: Sie ist die Untergrenze Ihres Verrechnungssatzes, bevor Gemeinkosten und Gewinn dazukommen.

Kosten pro produktiver Stunde = Jahreskosten ÷ (Anwesenheitsstunden × produktiver Anteil)

Häufige Fragen

Gilt der Rechner auch für Minijobs?

Ja. Wählen Sie „Minijob“. Dann rechnet der Rechner mit den Pauschalabgaben von 31,17 % plus Berufsgenossenschaft. Die Minijob-Grenze liegt 2026 bei 603 € im Monat.

Was ist mit Gehältern zwischen 603 und 2.000 €?

Das ist der Übergangsbereich (Midijob). Arbeitnehmer zahlen dort weniger Beiträge, der Arbeitgeber etwas mehr als üblich. Der Rechner nutzt die gesetzliche Formel, gerechnet auf das durchschnittliche Monatsgehalt.

Warum weicht meine Lohnabrechnung etwas ab?

Zusatzbeitrag, Umlagesätze und Berufsgenossenschaft unterscheiden sich je nach Krankenkasse und Betrieb. Sie können die Durchschnittswerte unter „Durchschnittssätze anpassen“ ändern. Die genaue Abrechnung erstellt Ihr Lohnbüro oder Ihre Steuerberatung.

Sind Recruiting- und Einarbeitungskosten enthalten?

Nein. Stellenanzeigen, Einarbeitung und die Zeit, bis ein neuer Mitarbeiter voll produktiv ist, kommen im ersten Jahr noch hinzu – oft mehrere Tausend Euro.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Nein. Alles wird in Ihrem Browser berechnet. Nur wenn Sie sich das Ergebnis per E-Mail zusenden lassen, werden die angezeigten Werte zum Versand übertragen.

Passend dazu: Stundensatz-Rechner · Liquiditäts-Schnellcheck

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Wichtiger Hinweis

Werte geprüft: Stand Oktober 2026. Gesetzliche Werte wie Steuertarif, Beitragssätze und Grenzen werden regelmäßig geprüft und zum Jahreswechsel aktualisiert.

Dieser Rechner liefert eine grobe Schätzung auf Grundlage Ihrer Eingaben und allgemeiner Annahmen (Sozialversicherungswerte 2026, durchschnittliche Umlage- und Berufsgenossenschaftssätze, Feiertage Ihres Bundeslandes). Basak Consulting e.K. ist keine Steuerberatung und kein Lohnbüro und leistet keine Hilfe in Steuersachen im Sinne des Steuerberatungsgesetzes (§§ 2, 5 StBerG). Die Ergebnisse ersetzen auch keine Rechts- oder Finanzberatung und keine Prüfung Ihres Einzelfalls; für Richtigkeit und Vollständigkeit wird keine Gewähr übernommen.

Die genaue Lohnabrechnung erstellt Ihre Steuerberatung oder Ihr Lohnbüro. Für Fragen zu Personalplanung, Kalkulation und Liquidität: Schreiben Sie uns Ihre Frage.

Ihre Eingaben werden nicht gespeichert oder übertragen, solange Sie sich das Ergebnis nicht per E-Mail zusenden lassen. · Basak Consulting e.K., Wildeshausen